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Neues Modell der Bildungsfinanzierung durch Länder

Aktualisiert: 13. Okt.



Die Finanzierung der Bildungsausgaben ist unter Politikern ein heißes Eisen. Dementsprechend kreativ werden sie auch. Gerade erst wurde ein neues Modell zur Finanzierung der Studierenden vorgeschlagen, mit dem die Kosten der Ländern für die Hochschulausbildung besser verteilt werden könnten. Denn so sehr sich die Politiker auch ein hohes Bildungsniveau für Deutschland wünschen, so teuer ist dies auch. Gerade die Unterhaltung von Studienplätzen ist mit hohen Kosten für die Länder verbunden.


Als Ergänzung zu Studiengebühren wird daher nun diskutiert, ob nicht jedes Land für seine Abiturienten zahlen soll. Werden Abitur und Studium im selben Bundesland absolviert, so fließt die Abgabe pro Abiturient in die landeseigene Hochschulförderung. Wählt ein Abiturient eine Hochschule in einem anderen Bundesland für sein Studium, so fließt die Abgabe als Transferzahlung in die Hochschulfinanzierung im neuen Bundesland. Getreu dem Motto ‚Geld folgt Student‘.


Studenten sind teuer für die Länder.


Ein neues Modell zur Bildungsfinanzierung zeigt auf, wie die Kosten gerechter verteilt werden könnten. Die doppelten Abiturjahrgänge und unter Studienanfängern boomende Studentenstädte wie z.B. Berlin haben in letzter Zeit dazu geführt, dass zu viele Studienplätze nicht ausreichend finanziert sind. Vor diesem Hintergrund fordern einige Politikernun einen speziellen Pakt für die Hochschulfinanzierung und denken über eine Kombination aus öffentlicher und privater Finanzierung der Studienplätze nach. Das Thema Studiengebühren ist also keinesfalls schon komplett vom Tisch. Die Wiedereinführung der Uni-Maut kann nicht ausgeschlossen werden.

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