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Ehemaligen Studierenden in Berlin werden Rückmeldungsgebühren erstattet

07.03.13 05:11 News, Studienkosten, Studiengebühren

Verwaltungsgebürhen sind zulässig, Rückmeldegebühren aber nicht und erst recht nicht, wenn sie die eigentlichen Kosten übersteigen. Tausende Studierende erhalten Gelder nun zurück.

Alumni der Berliner Hochschulen haben in diesen Tagen allen Grund, sich auf eine Rückzahlung der zwischen 1996 und 2005 zu viel gezahlten Rückmeldegebühren an ihrer Hochschule zu freuen. Das Bundesverfassungsgericht hat nämlich gerade entschieden, dass die vor einigen Jahren in Berlin noch verlangten Rückmeldegebühren nicht zulässig sind. Zudem wurde den Studierenden wesentlich mehr berechnet als tatsächlich an Kosten angefallen ist. Die Richter werten dies als unangemessen, so dass den Hochschulen nun nichts anderes übrib bleibt, als den ehemaligen Studierenden die Gebühren rückzuerstatten. Je nachdem wie viele Alumni ihre Rückmeldegebühr von 51,13 Euro pro Semester zurückfordern, muß mit einem Kostenaufwand von bis zu 90 Millionen Euro gerechnet werden. Hierfür soll das ohnehin finanziell klamme Land Berlin aufkommen.

Wer zwischen dem Wintersemester 1996/97 bis 2004/2005 an einer Hochschule in Berlin eingeschrieben war, kann nun also einen Antrag auf Rückerstattung bei seiner ehemaligen Hochschule stellen.  Mehrere tausend Studenten haben davon schon an der TU, HU und FU Berlin Gebrauch gemacht. Wann die alten Rückmeldungsgebühren ausgezahlt werden, ist derzeit noch offen.

Quelle

 

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