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Sachsen: 500 Euro pro Semester für Langzeitstudenten

02.10.12 06:07 Studiengebühren

Wer in Sachsen mit seinem Studium um mehr als 4 Semester über der Regelstudienzeit liegt, zahlt jetzt Studiengebühren

Das sächsische Hochschulgesetzt hat im September eine Novelle erhalten. Demnach werden für Studierende, die mehr als vier Semester über der Regelstudienzeit für ihr Studium brauchen, ab dem Wintersemester 12/13 zur Kasse gebeten. Die so genannten Langzeitstudenten zahlen dann für jedes weitere Semester, das sie noch brauchen, um das Studium abzuschliessen, 500 Euro. Die gesetzlich festgelegte Regelstudienzeit für einen Bachelor Abschluss liegt derzeit zwischen 6 und 8 Semestern. Die Hochschulen können dabei individuell entscheiden, wann die gebührenfreie Studienzeit innerhalb dieser Semesterspanne bei ihnen endet. Ausnahmeregelungen bestehen für Studierende, die Kinder erziehen, behindert oder chronisch krank sind. 

Mit der Novelle des Hochschulgesetzes wurde gleichzeitig auch die nicht mehr zwingende Mitgliedschaft in der Studentenschaft verabschiedet. Studierende können in Sachsen nun also selbst entscheiden, ob sie Mitglied sein wollen und das studentische Parlament mit wählen wollen. Damit kann nur noch von freiwilligen Mitgliedern eine Gebühr für die Arbeit der Studentenvertreter verlangt werden. Die Arbeit der Studentenvertreter könnte sich daher möglicherweise weiter auf die Studentenwerke verlagern.

Quelle

 

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