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Studiengebühren weltweit schrecken Gaststudenten ab

05.01.12 15:38 Studienfinanzierung Tipps und Tricks, Studienkredite für Ausland, Studiengebühren

Hohe Studiengebühren für Gaststudenten wirken sich stark auf die Attraktvität der weltweiten Studentenhochburgen aus.

Immer mehr Länder versuchen, aus  ihrer Attraktivität für Studierende Profit zu schlagen. Vor allem in Australien und den USA werden Gaststudenten viel stärker zur Kasse gebeten als Inländer. Ab diesem Jahr müssen Gaststudierende auch innerhalb Europas mit höheren Studiengebühren rechnen. Während in Ländern wie England oder Spanien die Studiengebühren generell erhöht werden, zeigt sich Schweden als erstes Land in Skandinavien, das für Gaststudenten hohe Studiengebühren von je nach Studiengang bis zu 15.600 Euro verlangt. Dies gilt zunächst jedoch nur für Nicht-Europäer. Die neue weltweite Studiengebühren-Situation verbunden mit den Jobaussichten im jeweiligen Land, wirken sich jedoch drastisch auf die Attraktivität der Länder aus Studentensicht aus. So haben bspw. bereits 2/3 der nicht-europäischen Bewerber ihren Studienplatz für 2012 in Schweden wieder gecancelt. Chinesen und Inder, zusammen die größte Gruppe internationaler Studenten,  wenden sich laut einer Studie des Journal University World News vermehrt von den USA ab. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt im Gastland stehen offenbar in keiner Relation zu den horrenden Studiengebühren für Gaststudenten. Auch strenge Visa Vorschriften fallen bei der Landeswahl für den Auslandsaufenthalt bei Studierenden immer stärker ins Gewicht. Unter indischen Studenten zeichnet sich daher ein Trend weg von den einstigen Studentenmetropolen USA und Australien hin zu Ländern wie Kanada ab, die eine deutlich höhere Flexibilität hinsichtlich der Arbeitserlaubnis von Ausländern aufweisen. Auch Deutschland punktet im internationalen Vergleich mit einem kostengünstigen Studium. Demnach wird jedem 5. Studenten aus Indien ein Stipendium angeboten. Die Präferenzen von Indern und Chinesen könnten bald weitere internationale Studentengruppen teilen. Deutschlands Hochschulen müssen dann auch mit einer größeren  Nachfrage nach Studienplätzen aus dem Ausland rechnen.Die Länder, deren Attraktivität für Studierende dahin schwindet, versuchen sich allerdings auch an Gegenmaßnahmen. Schweden will bspw. neue Stipendienprogramme herausbringen, die neben den Studiengebühren auch die Lebenshaltungskosten abdecken. Hier ist jetzt zügig ein schlüssiges Konzept für Gaststudenten gefragt.

Quelle

 

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