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20.09.11 15:10 Studienfinanzierung Tipps und Tricks

Laut einer neuen Studie halten nur wenige junge Leute etwas von Aktien als Anlagestrategie. Tatsächlich kann sich eine langfristige Anlage aber durchaus rechnen.

Weltweite Finanzkrise, hoch verschuldete Staaten, Spekulationsskandale im Investment Banking - das Vertrauen in die Geldanlage hat stark gelitten. Jugendliche und Studierende zwischen 12 und 25 Jahren sehen dementsprechend wenig Sinn im Kauf von Aktien. Gemäß der Shell-Jugendstudie 2011würden nur 12% der Befragten in Aktien investieren. Dennoch gibt es einige junge Menschen, die schon zu Schul- und Studienzeiten ein vergleichsweise hohes Budget zur Verfügung haben, welches nicht komplett für Lebenshaltung und Lernmaterial ausgegeben wird. Vielleicht wurde in einem Praktikum ein besonderer Bonus erzielt oder man findet sich plötzlich als Erbe einer größeren Summe wieder. So ganz egal kann einem da das Thema Geldanlage also auch wieder nicht sein. Zumal eine Anlage sich am ehesten rechnet, wenn sie langfristig ausgelegt ist. Wer kann, sollte also durchaus schon während des Studiums sein Geld strategisch einsetzen, um es später zu vermehren. Auch wenn die Börse derzeit schwächelt, ist eine Aktienanlage nicht unbedingt verkehrt. Denn gerade am Aktienmarkt kann es sich lohnen, gegen den Strom zu schwimmen. Alternativ ist auch die Beteiligung an einem jungen Unternehmen oder Start Up möglich. Hier sollte man aber in jedem Fall von der Geschäftsidee überzeugt sein und keine kurzfristigen Gewinne erwarten.

Als Einstiegslektüre hat Susan Levermann, eine ehemalige Fondsmanagerin bei DWS, das Buch Der entspannte Weg zum Reichtum verfasst, in dem die Aktienmarkt Basics vermittelt werden und jungen Leuten verschiedene Investitionsstrategien vorgestellt werden.

Quelle

 

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