In der aktuellen Wirtschaftssituation streben immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Weiterbildung an: sei es eine tätigkeitsbezogene Fortbildung oder aber ein MBA- , LLM- oder sonstiges Programm. Die Financial Times berichtete etwa, dass der relativ teure MBA der WHU in Vallendar derzeit eine sehr hohe Nachfrage verzeichne. Deutschlands größte Fernschule, die ILS, verzeichnete demzufolge jüngst sogar einen Anmelderekord.
Wie die FTD berichtet, geben Banken meist kein Geld für einen kostspieligen Aufbaustudiengang. Die FTD bezieht sich dabei auf den aktuellen CHE Studienkredit-Test, nach dem die Banken zwar behaupteten, sie würden solche Vorhaben finanzieren – de facto aber wären die Summen zu niedrig. Die Banken würden dadurch viel Potenzial vergeben. Denn anders als bei Erststudiengängen, bei denen die Finanzierung u.a. wegen der hohen Abbrecherquoten mit einem sehr hohen Risiko verbunden sei, haben die Studierenden in Weiterbildungsstudiengängen schon Berufserfahrung. Daher könne deren Entwicklung wesentlich besser eingeschätzt werden als bei Erststudierenden. So erklärt sich auch, weshalb Interessenten für Weiterbildungsstudiengänge interessantere Konditionen erhalten können als Erststudierende – wenn sie denn überhaupt ein Angebot erhalten. Denn häufig könne man solche kostspieligen Studiengänge lediglich mit einem Bildungsfonds finanzieren. Bei einem Bildungsfonds erfolgt die Rückzahlung nicht in einer Summe mit festen Zinsen und Zinseszinsen, sondern in Abhängigkeit des späteren Gehalts.
Nähere Informationen dazu unter www.bildungsfonds.de
http://www.geldio.de/news/finanzierung-von-fortbildungen-schwierig-3669
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