Kurz nachdem der Skandal um eine Millionenüberweisung der KfW an die insolvente Lehman Brothers aufgedeckt wurde, erscheint jetzt die Einstellung des bisher in Kooperation mit der KfW vergebenen sogenannten Hamburger Studiendarlehens in einem kritischen Licht. Drohen nun weitere Folgen aus der Fehlüberweisung der KfW an Lehman Brothers in Höhe von Hunderten von Millionen Euro?
Wer zum Wintersemesterstart noch auf eine Finanzierung der Studiengebühren durch das Hamburger Studiendarlehen gehofft hatte, geht jetzt leer aus. Der Hamburger Senat hat den bisher in Kooperation mit der KfW angebotenen Kredit für Studiengebühren eingestellt. Lediglich bestehende Darlehensverträge werden noch weiter bis zur Abwicklung betreut. Im Gegenzug wurden zwar die Studiengebühren von 500 auf 375 Euro pro Semester reduziert, aber auch dieser Betrag muss von den Studierenden finanziert werden. Auch von anderen Bundesländern wird in Kooperation mit der KfW ein Studienbeitragsdarlehen angeboten. Fraglich ist, in wie weit durch die gigantische Fehlüberweisung der KfW auch diese auf der Kippe stehen. Wahrscheinlich würden nicht überall im Gegenzug auch die Studiengebühren gesenkt werden können.
Die genauen Hintergründe zur Einstellung des Hamburger Studiendarlehens finden Sie hier.
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Mittwoch, 24-09-08 16:59
Richtigstellung: Studienkredite durch Fehlüberweisung an Lehman Brothers doch nicht betroffen!
Tatsächlich wurde schon vor einigen Monaten beschlossen, dass das „Hamburger Studiendarlehen“ abgeschafft wird. Die Entscheidung geht auf die Neuregelung der Studiengebühren in Hamburg und damit letztlich den Hamburger Senat zurück. Die Einstellung des Programms war also nicht etwa Wille der KfW – oder gar wegen der aktuellen Ereignisse eine Notwendigkeit.
Studienkredit.de stellt das gerne richtig.
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