Magister, zunehmend Umstellung auf Bachelor/ Master Programm
Sowohl Soziologie als auch Sozialpädagogik sind reine universitäre Studiengänge, die entsprechend forschungsorientiert aufgebaut sind.
Während sich die Soziologie vor allem mit der Gesellschaft als ganzes und ihren Ausprägungen (Lebensformen, Kultur, Religion etc.) beschäftigt, geht es in der Pädagogik vor allem um Bildung von Jugendlichen wie Erwachsenen.
Beide Fächer setzen eine gewissen Neugier auf unterschiedliche Denkweisen, eine gute Wahrnehmung und Beobachtungsgabe sowie Interesse für soziales Engagement voraus. Man sollte sich auch für die wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit alltäglichen Dingen (wie z.B Imagewirkung von Piercing) begeistern können. Studierende der Soziologie erwartet zudem eine umfassende Grundlagenvermittlung in Statistik sowie Methodenwissen für die Gestaltung und Auswertung von Umfragen (Methoden der Sozialforschung). Für die Analyse sind vor allem auch Kenntnisse der SPSS Statistiksoftware empfehlenswert, mit der später häufig gearbeitet wird.
Ebenfalls wichtig für das Soziologie-Studium sind Sprachkenntnisse in Englisch, denn manche Soziologie-Fächer werden komplett in Englisch unterrichtet.
Das Sozialpädagogik-Studium ist sehr theorielastig und erfordert eine umfangreiche Literaturbewältigung (Durcharbeiten der pädagogischen Lehren) im Selbststudium. Je nach Schwerpunktfächern kann auch Statistik, Psychologie oder Philosophie hinzukommen.
Zwar ist die Umstellung auf Bachelor/Master Programme in vollem Gange, dennoch wird der Bachelor Abschluß allein oftmals noch als unvollständige Ausbildung angesehen. Es ist also empfehlenswert, auch den Master zu absolvieren. Für das Master Programm bieten die verschiedenen Hochschulen wieder unterschiedlichste Schwerpunktfächer an. In der Soziologie reichen diese von Europasoziologie über Kultursoziologie bis hin zu Globalisierungs- und Migrationsproblemen oder der Organisationssoziologie. Das Soziologie-Studium gestaltet sich zunehmen auch internationaler, so dass Doppelabschlüsse verfolgt werden können. Spezialisierungen müssen aber auch hier wieder sehr eigenständig und frühzeitig gesetzt werden. Je nach Karriereziel ist eventuell auch eine Promotion empfehlenswert. Doch Vorsicht, diese wird im Fach Soziologie auf 3 bis 5 Jahre ausgerichtet und kann das Soziologie-Studium vergleichsweise in die Länge ziehen. Da immer mehr Lehrstühle wegrationalisiert werden, wird Soziologie teilweise nur noch als Nebenfach angeboten. Wer Soziologie als Hauptfach anstrebt, sollte also an seiner Fakultät unbedingt auf eine ausreichende Vielfalt an Lehrstühlen für die Wahl der Schwerpunktfächer achten.
Auch Sozialpädagogik allein bietet nur begrenzt Berufsperspektiven. Das Fach wird daher häufig mit einem zweiten Hauptfach oder einem Nebenfach kombiniert. Hier können wieder je nach Hochschule unterschiedlichste Schwerpunkte gewählt werden. Eine recht neue Entwicklung stellen hier Spezialisierungen auf Bildungsmilieus, Frühwarnsysteme für vernachlässigte Kinder oder aber Bewertungssysteme für verschiedene Schulkonzepte (Beispiel Pisastudie) da. Sozialpädagogik ist zum natürlich auch immer Teil der Vorbereitung auf das Lehramt.
Auslandsaufenthalte sind je nach Studienschwerpunkt unterschiedlich wichtig. Gerade in der Soziologie gewinnt die Auslandserfahrung jedoch zunehmend an Bedeutung.
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Da die Berufsfelder sehr unterschiedlich ausfallen, ist es auch für Studierende der Erziehungs- und Sozialwissenschaften sehr wichtig, sich frühzeitig Gedanken über ihren Berufseinstieg zu machen und ihr Studium diesbezüglich stringend durchzuplanen. Wer hierzu klare Vorstellungen hat, wird sich den Studienkreditanbietern gegenüber sicher überzeugend präsentieren können. Ist eine Promotion gewünscht, so sollte der Studienkredit ggf. erst nach Abschluß des Bachelors beantragt werden, um die Gesamtkosten überschaubar zu halten. Zudem wird eine Promotion nur begrenzt von Studienkredit-Anbietern unterstützt.
Andere Arten von Studienfinanzierung für Studenten der Soziologie und Pädagogik Studium sind:
In Deutschland zählen die folgenden Hochschulen zu den besten für das Fach Maschinenbau:
Top Universitäten Soziologie:
Top Universitäten Pädagogik:
Vollständiges Ranking siehe:
Für Soziologie kann je nach Hochschule ein bestimmter Numerus Clausus (Notendurchschnitt Abitur) gefordert sein.
Praktika sind für beide Studiengänge sehr wichtig und teilweise sogar im Bachelor-Studium vorgeschrieben. Pädagogik-Studierende absolvieren ihre Praktika i.d.R. unentgeltlich in Jugendzentren, (Volkshoch-) Schulen, Schulen oder in verschiedenen Abteilungen des Sozialamtes sowie z.B. in Behindertenwerkstätten. Soziologie-Studierende können sowohl in Unternehmen als auch im öffentlichen Dienst Praktika absolvieren.
Soziologen werden vor allem in der Meinungsforschung eingesetzt. Die Einstiegsmöglichkeiten sind hier aber sehr begrenzt. Entscheidend für den Einstieg ist vor allem, das entsprechende Methodenwissen für die jeweilige Aufgabenstellung mitzubringen. Möglich sind auch BWL-orientierte Berufsfelder z.B. in der Marktforschung oder auch in Verbänden, Stiftungen und den Medien. Pädagogen werden vermehrt in der Erwachsenenbildung sowie vom Jugendamt eingesetzt. Denkbar ist auch die Leitung einer Kindertagesstätte oder eines Heimes für Schwererziehbare. Ihre Arbeitgeber sind meistens Behörden, Kirchen oder Verbände.
Informationen über die verschiedenen Studienkosten im Soziologie-Studium finden Sie hier.
Sie können auch mit dem Finanzbedarf-Check Ihre persönlichen Studienkosten ermitteln.