Medizinstudium

Medizinstudium

Studienfinanzierung nach Studiengang

 

 

Übersicht

Übersicht:

 

 

Abschluss

Abschluss:

Staatsexamen

 

 

Charakteristika

Charakteristika:

Medizin gilt als sehr anspruchsvolles und wohl auch mit mindestens 12 Semestern mit Abstand längstes Studium an deutschen Universitäten. Bis zum ersten Staatsexamen wird das Grundwissen über den Aufbau des Körpers und über die verschiedensten Krankheitsbilder vermittelt. Medizin-Studenten sollten sich hierbei unbedingt für Biologie, Chemie und auch Physik interessieren. Neben den Vorlesungen im Medizinstudium sind eine Famulatur, eine Art Praktikum in einer Klinik oder Praxis, sowie ein Krankenpflege-Praktikum auf einer Station abzuleisten. Das 1. Staatsexamen besteht aus einer schriftlichen Prüfung mit rund 320 Multiple Choice Fragen sowie einer mündlichen Prüfung in verschiedenen Fächern. Anschließend werden die rund 22 Einzeldisziplinen (Chirurgie, Dermathologie etc.) behandelt. Bevor das 2. Staatsexamen absolviert werden kann, findet noch ein praktisches Jahr statt, welches in der Regel unbezahlt in einer Klinik in verschiedenen Stationen absolviert wird. Im zweiten Staatsexamen wird der angehende Mediziner dann erneut mit Multiple Choice Fragen zu verschiedenen Krankheitsbildern konfrontiert und muss anhand von Fallstudien diagnostizieren und eine geeignete Behandlung vorschlagen. Das Medizinstudium erfordert nicht nur eine starke Neigung zu Naturwissenschaften sondern auch gute analytische wie kommunikative Fähigkeiten. Mediziner müssen sehr flexibel sein, denn sie müssen sich ständig auf neue Patienten und Notfallsituationen einstellen.

 

 

Besonderheiten

Besonderheiten vom Medizinstudium:

Der Aufbau des Medizinstudiums hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Studierende werden heute früher mit konkreten Krankheitsbildern und Patientenfällen konfrontiert als früher. Dennoch fehlt es oftmals an ausreichender Praxiserfahrung, wenn die Facharztausbildung beginnt und man als Assistenzarzt mit Patienten und Pflegepersonal umgehen muss.

 

Eine Promotion ist in der Medizin Gang und Gebe. Diese wird in der Regel parallel zum Praktischen Jahr und der Prüfungsvorbereitung für das 2. Staatsexamen umgesetzt. Die Promotion besteht anders als in anderen Disziplinen i.d.R. aus einer Versuchsreihe, die anschließend ausgewertet wird. Sie ist daher auch in einem relativ kurzen Zeitfenster umsetzbar.

 

 

Auslandssemester

Auslandssemester, Auslandsstudium:

Gerade ein Studienabschnitt in den USA ist sehr reizvoll, weil das Medizinstudium dort wesentlich praxisorientierter gestaltet wird. Abiturienten, die den Numerus Clausus oder den teilweise wieder eingeführten Medizinertest nicht schaffen, gehen zum Studienstart gerne auch in Länder, mit geringeren Anforderungen wie z.B. Österreich oder Ungarn. Hier ist jedoch anzumerken, dass die Medizin-Ausbildung im Ausland später in Deutschland nicht unbedingt denselben Stellenwert hat wie ein Medizinstudium im Inland.

 

 

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Studienkredite

Studienkredite fürs Medizinstudium:

Grundsätzlich passen alle Studienkreditangebote zu einem Medizinstudium. Dennoch ist es aufgrund der langen Studiendauer empfehlenswert, erst zu einem späteren Zeitpunkt einen Kredit aufzunehmen, um die Gesamtkosten für die Studienfinanzierung überschaubar zu halten.

 

Bei einer Bildungsfonds Finanzierung ist zu beachten, dass erst nach Vollendung des 2. Staatsexamens mit der Rückzahlung begonnen werden kann, selbst wenn im Praktischen Jahr ggf. schon etwas Geld verdient wird. In wie weit während der Facharztausbildung zurückgezahlt werden kann, ist individuell zu klären.

Andere Arten von Studienfinanzierung für Medizin-Studenten sind :

Bafög
Stipendium
Werkstudenten Tätigkeit/andere Jobs:
Fachspezifische Nebenjobs im Medizin Bereich wären z.B. eine Tätigkeit im Rettungsdienst oder im Pflegedienst. Die Verdienstmöglichkeiten fallen allerdings eher mager aus, so dass viele Medizin-Studenten zu fachfremden Nebenjobs greifen.

Ranking

Hochschul-Ranking:

In Deutschland zählen die folgenden Hochschulen zu den besten für das Fach Medizin:

Vollständiges Ranking siehe: 

Aufnahmebedingungen

Aufnahmebedingungen:

Zulassung ist auf Grund der hohen Bewerberzahlen beschränkt. Die Hochschulen können heute zu 60% ihre Studenten selber auswählen, die restlichen 40% werden über die ZVS vergeben. In Baden-Württemberg kann der einst abgeschaffte Medizinertest wieder abgelegt werden. Die Hochschulen verfolgen meistens jedoch eigene Auswahlverfahren, in denen Kriterien wie die Abiturnote oder aber auch eine vorangegangene Berufsausbildung zählen.

 

 

Praktikum

Praktikum:

Praktika werden im Medizin-Bereich als Famulatur bezeichnet. Zusätzlich zu den PflichtfamulaPraktika werden im Medizin-Bereich als Famulatur bezeichnet. Zusätzlich zu den Pflichtfamulaturen sind unbedingt auch weitere Praktika in der Klinik oder einer Praxis empfehlenswert. Zudem helfen Praktika, auch die Soft Skills wie Einfühlungsvermögen oder Kommunikationsfähigkeiten zu trainieren und sich an den stressigen Berufsalltag zu gewöhnen.

 

 

 

 

 

Berufseinstieg

Berufseinstieg:

Viele Absolventen haben große Schwierigkeiten mit dem klassischen Berufseinstieg in einer Klinik. Es zieht daher immer mehr Mediziner in die universitäre Forschung, die Gesundheitspolitik, in Behörden oder direkt in die Industrie. Sie werden z.B. in der Pharmaforschung, der Biotechnologie oder auch in der Unternehmensberatung eingesetzt. Ein nicht unerheblicher Teil der Absolventen fokussiert sich auch direkt auf einen Berufseinstieg im Ausland – neben skandinavischen Ländern gelten auch England und vor allem die USA als sehr attraktiv.

 

 

Studienkosten

Studienkosten:

Informationen über die verschiedenen Studienkosten finden Sie hier.
Sie können auch mit dem Finanzbedarf-Check Ihre persönlichen Studienkosten ermitteln.

 

 

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