Bachelor und Master
Elektrotechnik und Informationstechnik werden meistens zusammen von einer Fakultät als Studiengänge angeboten. In Deutschland können diese Fächer an rund 30 Universitäten und knapp 100 Fachhochschulen studiert werden. Die Ingenieure der Elektrotechnik beschäftigen sich vor allem mit elektrischer Energie, Halbleitern, Technologien für Fahrzeuge sowie z.B. auch mit Robotern für die Industrie sowie der Datenverarbeitung. Kurzum, es geht um alles, was den Alltag der Menschen leichter macht. Die Ursprünge der Elektrotechnik liegen in der Physik, hinzu kommt heute aber auch sehr viel Informatik sowie Grundwissen aus dem Maschinenbau. Das Studium ist damit sehr vielseitig und anspruchsvoll. Im Bachelor-Studium werden vor allem Grundlagen in Mathe, Physik, Informatik, Schalttechnik und Elektrotechnik vermittelt. Die Theorie wird so gut wie unter den Bachelor Rahmenbedingungen möglich durch Laborpraktika und Übungen ergänzt. Im Master Programm kann dann eine weiter Vertiefung und Spezialisierung z.B. für Nanotechnik, Automatisierungstechnik oder Mikroelektronik erfolgen. Während der vermittelte Stoff im Bachelor-Studium an den meisten Hochschulen übereinstimmt, werden für den Master eher eigenständige Programme angeboten, die einen Wechsel erschweren.
Elektrotechnik wird zunehmen mit Maschinenbau und Informatik kombiniert als Mechatronik Studiengang angeboten. Dieses Fach ist derzeit zusammen mit der Spezialisierung in Energietechnik und Optoelektronik & Photonik sehr gefragt. Das Studium an Universitäten und Fachhochschulen gleicht sich immer mehr an und gewinnt an Praxisnähe. Dozenten stammen größtenteils direkt aus der Industrie und fördern dies somit entsprechend.
Ähnlich wie im Maschinenbaustudium sind neben dem technischen Fachwissen für die spätere Arbeitswelt auch Projektmanagement-Wissen, BWL-Grundwissen und Kommunikationsskills wichtig. Diese Kenntnisse sollten unbedingt parallel vertieft werden.
Ähnlich wie im Maschinenbau ist auch für die Elektrotechnik Deutschland Vorreiter. Ein komplettes Auslandsstudium ist daher eher unüblich für dieses Fach. Auslandssemester hingegen finden viele Studierende eine willkommene Abwechslung. Dies hilft vor allem auch, die technischen Sprachkenntnisse zu festigen und das Arbeiten in internationalen Teams zu üben.
Anzeige:
Grundsätzlich passen alle derzeit verfügbaren Studienkreditangebote zum Elektro- und Informationstechnik-Studium. Da die Berufsaussichten für dieses Fach sehr gut sind, sind evtl. Studienkreditangebote, die eine schnelle Rückzahlung z.B. durch Sondertilgungen ermöglichen ggf. besonders interessant. Häufig steigen Studierende auch schon nach dem Bachelor ins Berufsleben ein und benötigen daher nur für einen vglw. kurzen Zeitraum einen Kredit.
Eine spezielle Studienfinanzierungslösung für Elektro- und Informationstechniker bietet der Festo Bildungsfonds. Dieser richtet sich rein an Studierende und Promovenden in Ingenieurwesen und Technik. Zusätzlich zur Vorfinanzierung von Studiengebühren, Lebenshaltungskosten und Auslandsaufenthalten werden hier auch nützliche Zusatzservices geboten. Die Mitglieder haben z.B. Zugang zu einem Karrierenetzwerk aus technisch-orientierten Unternehmen und Professoren oder erhalten kostenfrei Assessment Center Trainings zur Vorbereitung auf den Berufseinstieg.
Andere Arten von Studienfinanzierung für Elektrotechnik/Informationstechnik-Studenten sind:
In Deutschland zählen die folgenden Hochschulen zu den besten für das Fach Elektro- & Informationstechnik:
Top Universitäten:
Top Fachhochschulen:
Vollständiges Ranking siehe:
Die Aufnahmebedingungen variieren von Hochschule zu Hochschule. Mancherorts wird ein bestimmter Abidurchschnitt insbesondere in den besonders relevanten Fächern wie Mathe, Physik, Information oder Technik verlangt. An anderen Hochschulen wird sogar ein Eignungstest durchgeführt. Oftmals wird auch zur Aufnahme des Master-Studiums nochmal ein bestimmter Notendurchschnitt verlangt. Generell sollte eine besondere Neigung für Mathe, Physik und Informatik sowie ein großes Interesse an Technik gegeben sein.
Da das Studium insbesondere an einer Universität doch sehr viel Theorie vermittelt, sind Praktika im In- und Ausland zu empfehlen. Auf diese Weise kann man vor allem auch Erfahrung zur Arbeit in internationalen Teams sammeln sowie im Projektmanagement.
Die Einstiegschancen für Absolventen im Bereich Elektro- und Informationstechnik sind nach wie vor sehr gut. Besonders gefragt sind sie in Softwarehäusern, in der Medizintechnik, in der Energieerzeugung und auch im Bereich der Fahrzeugtechnik. Gerade das Fach Elektrotechnik kommt sehr vielseitig zum Einsatz. Viele Berufsfelder sind auf den ersten Blick gar nicht so offensichtlich. Es empfiehlt sich daher, frühzeitig durch Praktika in die verschiedenen Einsatzgebiete ‚reinzuschnuppern’ und erste Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen. Ingenieure aus Deutschland sind gerade auch im Ausland zunehmend gefragt. Der Arbeitsmarkt wird auch für dieses Fach immer internationaler.
Informationen über die verschiedenen Studienkosten im Elektrotechnik Studium und Informationstechnik Studium finden Sie hier.
Sie können auch mit dem Finanzbedarf-Check Ihre persönlichen Studienkosten ermitteln.