Bachelor und Master
Ein BWL-Studium vermittelt Theorien für die Bewältigung der verschiedenen Führungsaufgaben zur erfolgreichen Unternehmenssteuerung. Zunächst wird Grundwissen zu den Kernbereichen wie z.B. Controlling, Finanzen, Vertrieb, Marketing, Logistik, Produktionssteuerung, Personalwesen, Unternehmensplanung vermittelt. Die einzelnen Disziplinen können im Verlauf des Studiums auch als Schwerpunktfächer weiter vertieft werden. Da BWLer vor allem Projekte managen und Zahlen für die Prozesssteuerung analysieren müssen, brauchen sie nicht nur Fachkenntnisse zu den wichtigsten Kennzahlen, sondern auch sehr viele Soft Skills wie z.B. ausgezeichnete Fremdsprachenkenntnisse, Kommunikations- und Präsentationsskills, Projektmanagement Kenntnisse etc. Diese sollten in zusätzlichen Kursen unbedingt weiterentwickelt werden. Auch sollte einem der Umgang mit Zahlen und Statistiken genauso liegen wie der flexible, weltoffene Umgang mit Menschen. Eine gewisse Neugier und das Interesse am globalen politischen wie wirtschaftlichen Tagesgeschehen sind ebenfalls von Vorteil.
Die Hochschulen bieten heute im In- und Ausland eine Vielzahl von Spezialisierungen an. So können bspw. statt klassischer BWL auch Studiengänge wie International Management, Logistik Management, Handel etc. studiert werden. Alle diese neuen Studiengänge haben ein betriebswirtschaftliches Grundgerüst z.B. kombiniert mit Sprachen oder ergänzt um Nebenfächer wie Psychologie, Informatik, Ingenieurwesen, Jura etc. Insgesamt werden an deutschen Hochschulen rund 300 verschiedene Studiengänge im BWL-Bereich angeboten. Weitere Infos zu BWL-Studiengängen mit neuer Spezialisierung finden Sie bei http://www.hochschulkompass.de/
Ein BWL-Studium eignet sich sehr gut für einen Auslandsaufenthalt. Ein Großteil der Theorien stammt aus den USA und wird daher weltweit in englischer Sprache vermittelt. BWL kann man als Business Administration überall auf der Welt belegen. Auch für ein komplettes Studium im Ausland eignet sich das Fach.
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Ein BWL-Studium an einer staatlichen Hochschule ist im Vergleich zu anderen Studiengängen noch relativ günstig, da neben Büchern kein zusätzliches Material benötigt wird. Die renommiertesten Hochschulen sind jedoch in teuren Städten wie Köln oder München gelegen, was sich entsprechend auf die Lebenshaltungskosten auswirkt. Auslandsaufenthalte sind im Fach BWL besonders oft vorzufinden, in manchen Studiengängen sind sie sogar Pflicht. Beliebt sind hierfür die USA oder England. Hier müssen jedoch erheblich höhere Lebenshaltungskosten und Studiengebühren einkalkuliert werden. Für ein BWL-Studium an einer Privathochschule muß erst recht tief in die Tasche gegriffen werden.
Als Studienkredite eignen sich besonders Programme, die auch ein Auslandssemester während des BWL Studiums oder ggf. sogar ein komplettes Auslandsstudium der BWL abdecken.
Überregionale Studienkredite, die auch einen Aufenthalt im Ausland komplett abdecken:
Sonstige überregionale Angebote:
Regionale Angebote:
Der Verbund der Sparkassen bzw. Volksbanken/ Raiffeisenbanken bietet auch regionale Studienkreditangebote an.
Nutzen Sie den Studienkredit-Vergleich für die Suche nach dem zu Ihrer individuellen Studienplanung passenden Studienkredit.
Andere Arten der Studienfinanzierung für BWL-Studenten sind:
Aufgrund des großen Angebotes an Hochschulen mit Studienangeboten im Bereich Betriebswirtschaftslehre ist das Renommé besonders wichtig. In Deutschland zählen die folgenden Hochschulen zu den besten für das Fach BWL:
Top Universitäten:
Top Fachhochschulen:
Vollständiges Ranking siehe:
Für kein anderes Fach gibt es zusätzlich so viele Studienangebote an privaten Hochschulen. Zu den besten Privathochschulen zählen die European Business School in Oestrich-Winkel, die Handelshochschule Leipzig, die WHU- Otto Beisheim School of Management in Vallendar, die Frankfurt School of Finance & Management vor allem fokussiert auf die Finanzbranche sowie die Universität Witten-Herdecke mit einem eher ganzheitlichen Studienkonzept (Studium Generale).
In den USA gibt es ein jährliches Ranking für die besten Business Schools.
Manche Hochschulen schalten aufgrund der hohen Nachfrage für das Fach BWL-Aufnahmeverfahren oder andere Zulassungsbeschränkungen (z.B. Numerus Clausus) vor die Studienplatzvergabe. Hierüber sollte man sich rechtzeitig informieren und sich entsprechend früh bewerben (1/2 bis 1 Jahr vor gewünschtem Studienbeginn).
Das BWL-Studium sollte in jedem Fall durch Praktika ergänzt werden, nicht zuletzt, um erste Erfahrungen mit Teamarbeit zu sammeln. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, ein Praktikum zu absolvieren. Bei sehr renommierten Unternehmen sollte man sich jedoch frühzeitig bewerben. Auf Praktika.de können z.B. Praktika Angebote für BWL-Studenten gesucht werden.
Da BWL sehr vielseitig zum Einsatz kommt, haben Absolventen auch eine Vielzahl von Möglichkeiten für den Berufseinstieg. Die meisten orientieren sich jedoch gen Unternehmensberatung, um sich nicht zu früh auf eine Branche festzulegen und durch die Projektvielfalt in verschiedene Bereiche und Unternehmen reinzuriechen. Ebenfalls sehr beliebt ist aufgrund der hohen Gehaltserwartungen der Einstieg ins Investment Banking. Aber Vorsicht, die Arbeitsbelastung ist in beiden Fällen extrem hoch, was einem liegen sollte. Viele größere Firmen bieten neben dem Direkteinstieg in einem bestimmten Unternehmensbereich auch ein Trainee-Programm an, so dass sich Berufseinsteiger zunächst ein Bild von verschiedenen Abteilungen machen können, bevor eine Spezialisierung erfolgt.
Wegen der hohen Anzahl an BWL-Studenten und der ständigen Schwankung der wirtschaftlichen Gesamtlage sind die Chancen für einen schnellen Berufseinstieg recht unterschiedlich. In der Regel muß wegen einer zu hohen Bewerberzahl mit Assessment Centern, der Bearbeitung von Fallstudien oder anderen Einstellungstest gerechnet und ausreichend Zeitpuffer für die Jobsuche einkalkuliert werden.